Haus & Grund Bürgerpreis für den ebwo: Warnecke wünscht sich Worms als Vorbild

Hoher Besuch im Wormser Rathaus: Haus & Grund Präsident Dr. Kai Warnecke und der rheinland-pfälzische Landesverbandsvorsitzende Manfred Leyendecker gratulierten den Verantwortlichen persönlich zum Spitzenplatz der Nibelungenstadt beim bundesweiten Abwassergebühren-Ranking.

Freuten sich gemeinsam über den Bürgerpreis und die niedrigen Abwasser-Gebühren in Worms (v.l.): Manfred Leyendecker (Vorsitzender von Haus & Grund Rheinland-Pfalz), Hans-Joachim Lock (Vorsitzender von Haus & Grund Worms-Alzey), Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Hans Gugumus (techn. Vorstand des ebwo), Olivera Hausmann (stellv. kaufm. Vorstand des ebwo) Kai Warnecke (Präsident von Haus & Grund Deutschland) und Oberbürgermeister Adolf Kessel.Freuten sich gemeinsam über den Bürgerpreis und die niedrigen Abwasser-Gebühren in Worms (v.l.): Manfred Leyendecker (Vorsitzender von Haus & Grund Rheinland-Pfalz), Hans-Joachim Lock (Vorsitzender von Haus & Grund Worms-Alzey), Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Hans Gugumus (techn. Vorstand des ebwo), Olivera Hausmann (stellv. kaufm. Vorstand des ebwo) Kai Warnecke (Präsident von Haus & Grund Deutschland) und Oberbürgermeister Adolf Kessel. - Foto: Haus & Grund

Von Worms als Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten war Kai Warnecke natürlich angemessen beeindruckt. Aber noch eine ordentliche Portion attraktiver als auf den ersten Blick ersichtlich machte die Nibelungenstadt für den Präsidenten von Haus & Grund Deutschland der Grund seines Besuchs. Warnecke überreichte im Rathaus den „Bürgerpreis Abwassergebühren“.

Nur 240 Euro jährlich zahlt eine vierköpfige Musterfamilie in Worms an Abwassergebühren – das ist die mit Abstand niedrigste Belastung, die in den 100 einwohnerstärksten Städten Deutschlands festgestellt wurde. Bundesweit mussten im Schnitt rund 300 Euro mehr gezahlt werden. Im Vergleich zu den Bürgern der Schlusslichter Potsdam und Mönchengladbach spart Wormser Musterfamilie im Jahr sogar stolze 700 Euro.

„Das ist wirklich eine exzellente Leistung“

„Das ist wirklich eine exzellente Leistung“, befand Warnecke. Er setzt sich für Transparenz und Einheitlichkeit bei den Nebenkosten ein und hofft nun, dass das gute Beispiel Schule macht. „Ich würde mir wünschen, dass Worms ein Vorbild für andere Kommunen wird“, betonte er.

Viel Lob gab es auch von Manfred Leyendecker. Der Landesverbandsvorsitzende überbrachte die Glückwünsche von Haus & Grund Rheinland-Pfalz. Übrigens: Auch auf Landesebene zeigte das Ranking die außergewöhnlich gute Arbeit des Entsorgungs- und Baubetriebs der Stadt Worms (ebwo). So zahlen die Bürger beispielsweise in Kaiserslautern im Schnitt rund 130 Euro mehr an Abwassergebühren, in Ludwigshafen und Mainz rund 160 Euro mehr.

Für Haus & Grund Worms-Alzey hatte der Vorsitzende Hans-Joachim Lock schon weit vor der Preisverleihung gratuliert und bei dieser Gelegenheit seiner hohen Meinung von der Arbeit der städtischen Tochter Ausdruck verliehen. Der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich sei nun eine Bestätigung der Eindrücke vor Ort. „Der ebwo arbeitet effizient, gut strukturiert und ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger“, unterstrich er noch einmal.

Entlastungen spürbar und „kein Firlefanz“

Oberbürgermeister Adolf Kessel freute sich über den Preis von Haus & Grund. Entgegen nehmen durfte diesen aber Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, der auch Verwaltungsratsvorsitzender des ebwo ist. „Wir freuen uns!“, versicherte er und dankte dem ebwo auch im Namen der Wormser Bürger. Für diese sei die Entlastung, die die Studie nun Schwarz auf Weiß zeigte, deutlich spürbar. „Das ist kein Firlefanz.“

Die Abwassergebühren gering zu halten, sei das Ergebnis harter Arbeit – eine Arbeit, die die Stadt mit eigenem Personal (und ohne Fremdvergaben) leiste. „Wir machen alles selbst.“ Dabei werde viel in die Ausbildung investiert. Ein echter Pluspunkt sei die städtische Kläranlage. Diese sei für Worms groß dimensioniert und dennoch optimal ausgelastet, weil das Umland mit angeschlossen sei. „So lässt sich gut wirtschaften“, erläuterte Kosubek.

Zwar stünden große Investitionen an, wenn künftig Umweltstandards steigen und Worms wächst. Aber man sei zuversichtlich, die Abwassergebühren auch in den nächsten Jahren auf einem soliden Niveau zu halten. Derzeit liegen die Kosten in Worms bei 1,08 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser und beim Niederschlagswasser bei 0,60 Euro pro Quadratmeter bebauter bzw. befestigter und angeschlossener Fläche.

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